Customer Lifetime Value (CLV)
Der prognostizierte Gesamtwert, den ein Kunde über die gesamte Geschäftsbeziehung für ein Unternehmen generiert – eine zentrale Metrik für nachhaltige Geschäftsmodelle.
Ein System zur Bewertung und Priorisierung von Leads basierend auf demografischen Daten und Verhaltensmustern – für effizientere Sales-Prozesse.
Lead Scoring bewertet Leads mit Punkten oder Wahrscheinlichkeiten, um abzuschätzen, wie gut sie zum Angebot passen und wie wahrscheinlich eine Conversion ist. Statt alle Leads gleich zu behandeln, kann Sales priorisieren.
Zwei Scoring-Dimensionen:
| Dimension | Fragt | Beispiele |
|---|---|---|
| Demografisch/Firmografisch | Passt der Lead zu uns? | Firmengröße, Branche, Position, Budget |
| Verhaltensbezogen | Ist der Lead interessiert? | Website-Besuche, Downloads, E-Mail-Öffnungen |
Beispiel-Scoring:
Demografisch:
+ Punkte für passenden Firmengrößenbereich
+ Punkte für relevante Branche
+ Punkte für passende Rolle
- Punkte für fehlenden ICP-Fit
Verhalten:
+ Punkte für hohe Kaufintention
+ Punkte für Content-Engagement
+ Punkte für wiederholte Interaktion
- Punkte für lange Inaktivität
Schwellenwerte:
Niedriger Score: Nurturing
Mittlerer Score: MQL prüfen
Hoher Score: Sales-Übergabe prüfen
Warum ist das wichtig?
Ohne Lead Scoring behandelt Sales alle Leads gleich – oder geht nach Bauchgefühl. Mit Scoring fokussiert sich das Team auf Leads, die nach Daten und Kriterien eine höhere Conversion-Wahrscheinlichkeit haben.
1. Explizites Scoring (Demografisch):
2. Implizites Scoring (Verhalten):
3. Predictive Scoring (KI):
Schritt 1: ICP analysieren
Schritt 2: Punktwerte zuweisen
| Aktion/Attribut | Punkte | Begründung |
|---|---|---|
| Pricing-Seite | hoher positiver Wert | mögliches Kaufsignal |
| Demo angefragt | sehr hoher positiver Wert | direkter Intent |
| Blog gelesen | kleiner positiver Wert | frühes Interesse |
| Whitepaper | mittlerer positiver Wert | tieferes Engagement |
| Unsubscribe | negativer Wert | geringeres Interesse |
| fehlender Fit | negativer Wert | niedrigerer ICP-Fit |
Schritt 3: Decay einbauen
Marketing Qualified Lead (MQL):
Sales Qualified Lead (SQL):
SLA zwischen Marketing und Sales:
Wie es funktioniert:
Typische Features:
Vorteile gegenüber regelbasiertem Scoring:
Regelmäßige Reviews:
Metriken:
Lead Scoring ist wie ein Türsteher, der Gäste nach ihrer Kaufbereitschaft sortiert: VIPs (hoher Score) kommen sofort rein, Interessierte (mittlerer Score) auf die Warteliste, Schaulustige (niedriger Score) werden freundlich vertröstet.
Kombiniert demografische Daten (Firmengröße, Branche) mit Verhalten (Downloads, Seitenbesuche)
Ermöglicht Sales-Fokus auf Leads mit höherer erwarteter Abschlusswahrscheinlichkeit
Predictive Lead Scoring wird in datenreifen Teams häufiger eingesetzt
Sales-Priorisierung
Sales-Team fokussiert sich auf Leads mit höherem Score statt auf alle gleichzeitig
Marketing-Automation
Automatische Workflows basierend auf Score: Nurturing, Qualifizierung oder Sales-Übergabe
Lead-Qualifizierung
Objektive Kriterien für MQL/SQL-Übergabe statt Bauchgefühl
Ressourcen-Allokation
Marketing-Budget auf Kanäle konzentrieren, die hochwertige Leads liefern
MQL beschreibt meist einen Lead mit ausreichendem Interesse für Marketing- oder Nurturing-Schritte. SQL beschreibt einen Lead, der nach definierten Kriterien für Sales geeignet ist. Lead Scoring kann diese Übergänge unterstützen.
1. Ideales Kundenprofil definieren. 2. Scoring-Kriterien festlegen. 3. Punkte oder Modellfeatures definieren. 4. Schwellenwerte testen. 5. Mit Sales-Feedback und Conversion-Daten regelmäßig optimieren.
Ja. Negative Scoring kann bei Abmeldung, Bounce, unpassender Branche oder fehlendem Fit helfen. Es reduziert das Risiko, dass unpassende Leads hohe Scores erreichen.
Predictive Lead Scoring analysiert historische Daten, um Muster zu erkennen, die mit Conversions korrelieren. Es kann nicht offensichtliche Signale finden, muss aber regelmäßig validiert und gegen Bias geprüft werden.