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Grundlagen Architektur · Updated 18. Februar 2026

Neural Network Layers

Definition

Die Bausteine neuronaler Netze – Input Layer empfängt Daten, Hidden Layers verarbeiten sie, Output Layer liefert das Ergebnis. Mehr Layers = tieferes Netz = Deep Learning.

Einsteiger 2 Min. Lesezeit EN: Neural Network Layers

Einfach erklärt

Neuronale Netze bestehen aus gestapelten Schichten (Layers), die jeweils eine spezifische Transformation der Daten durchführen. Jede Schicht nimmt die Ausgabe der vorherigen als Eingabe, verarbeitet sie und gibt das Ergebnis weiter. Diese hierarchische Struktur ermöglicht es, komplexe Muster schrittweise zu abstrahieren: frühe Schichten erkennen einfache Merkmale wie Kanten, spätere Schichten kombinieren diese zu komplexen Konzepten wie Gesichtern oder Objekten.

Ein neuronales Netz besteht aus Schichten (Layers) von künstlichen Neuronen. Jede Schicht transformiert die Daten ein Stück weiter – von rohen Eingaben zu nützlichen Vorhersagen.

Die drei Haupttypen:

  • Input Layer: Empfängt die Rohdaten (Pixel, Text, Zahlen)
  • Hidden Layers: Lernen zunehmend abstrakte Merkmale
  • Output Layer: Liefert die Vorhersage

Beispiel:

Input Layer    Hidden Layers    Output Layer
[Pixel]  →  [Kanten] → [Formen] → [Objekte]  →  ["Katze" 95%]
[Text]   →  [Wörter] → [Phrasen] → [Bedeutung] → [Sentiment: positiv]

Wie viele Layers braucht man? Das hängt von der Aufgabe ab. Einfache Probleme: 2-3 Layers. Bildverarbeitung: 50-150+ Layers. GPT-5 hat ~120+ Transformer-Layers. Mehr Layers = mehr Kapazität, aber auch mehr Rechenaufwand.

Technischer Deep Dive

Layer-Typen

  • Dense / Fully Connected: Jedes Neuron verbunden mit allen Neuronen der nächsten Schicht
  • Convolutional: Lokale Muster erkennen (Bilder)
  • Recurrent: Sequenzen verarbeiten (Text, Zeitreihen)
  • Transformer: Self-Attention + Feed-Forward (moderne LLMs)
  • Normalization: Batch Norm, Layer Norm – stabilisieren das Training
  • Dropout: Zufällig Neuronen deaktivieren – verhindert Overfitting

Was passiert in einem Layer?

output = activation(weights · input + bias)
  1. Lineare Transformation: Gewichte × Eingabe + Bias
  2. Aktivierungsfunktion: Nicht-Linearität einführen (ReLU, GELU)
  3. Weitergabe: Output wird Input des nächsten Layers

Tiefe vs. Breite

  • Tiefe (mehr Layers): Lernt hierarchische Abstraktionen
  • Breite (mehr Neuronen pro Layer): Lernt mehr Merkmale pro Abstraktionsebene
  • Moderne LLMs: Sehr tief UND sehr breit

Layers sind wie Stationen in einer Fabrik: Rohstoffe kommen rein (Input), werden in mehreren Schritten verarbeitet (Hidden Layers), und am Ende kommt das fertige Produkt raus (Output).

Input Layer: Empfängt die Rohdaten (Pixel, Tokens, Zahlen)

Hidden Layers: Lernen zunehmend abstrakte Merkmale – von Kanten zu Objekten

Output Layer: Liefert die Vorhersage (Klasse, Wahrscheinlichkeit, generierter Text)

Bildklassifikation

Frühe Layers erkennen Kanten, mittlere Texturen, tiefe Layers ganze Objekte

Sprachverarbeitung

Frühe Layers erfassen Wortbedeutung, tiefe Layers verstehen Kontext und Semantik

Feature Extraction

Hidden Layers als Feature-Extraktoren für Transfer Learning nutzen

Wie viele Layers braucht man?

Das hängt von der Aufgabe ab. Einfache Probleme: 2-3 Layers. Bildverarbeitung: 50-150+ Layers (ResNet). LLMs: 32-96 Transformer-Layers. Mehr Layers = mehr Kapazität, aber auch mehr Rechenaufwand.

Was ist der Unterschied zwischen Deep Learning und einem flachen Netz?

Deep Learning = viele Hidden Layers (>2). Tiefe Netze können hierarchische Merkmale lernen, flache Netze nicht. GPT-5 hat ~120+ Transformer-Layers.

Wie beeinflusst die Anzahl der Hidden Layers die Leistung eines neuronalen Netzes?

Die Anzahl der Hidden Layers kann die Fähigkeit eines neuronalen Netzes zur Mustererkennung erheblich beeinflussen. Mehr Layers ermöglichen es dem Netzwerk, komplexere Funktionen zu lernen, jedoch kann dies auch zu Überanpassung führen, wenn nicht genügend Daten vorhanden sind.

Was sind die häufigsten Aktivierungsfunktionen in den Hidden Layers?

Zu den häufigsten Aktivierungsfunktionen in den Hidden Layers gehören ReLU (Rectified Linear Unit), Sigmoid und Tanh. Jede Funktion hat ihre eigenen Vor- und Nachteile, wobei ReLU oft bevorzugt wird, da sie die Berechnung beschleunigt und das Problem der verschwindenden Gradienten verringert.

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